Blauer Wittelsbacher Diamant Bayerns Wittelsbacher-Graff Diamant

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blauer Wittelsbacher Diamant

Der Blaue Wittelsbacher Diamant wurde höchst wahrscheinlich in Indien in den Minen des Großmoguls Jahangir gefunden. Wo er geschliffen wurde und auf welchem Weg der Diamant nach Spanien gelangte, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Das erste Mal wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant 1664 in einer Urkunde am Hof des spanischen Königs Philipp IV erwähnt.

Philipp IV schenkte den Blauen Wittelsbacher Diamanten seiner Tochter Margarita Theresa von Spanien. Im Dezember 1666 heiratete die 15 jährige Margarita Theresa im Zuge der habsburgischen Heiratspolitik ihren Onkel und zugleich Cousin, den österreichischen Kaiser Leopold I. Als Mitgift brachte sie unter anderem den Blauen Wittelsbacher Diamanten mit. So wurde der Diamant, der als Mittelstück in ein Brust-Kleinod eingefasst war, Teil der österreichischen Kronjuwelen.

Margarita Theresa und Kaiser Leopold I hatten eine gemeinsame Tochter, die sie Maria Antonia nannten. Am 15. Juli 1685 heiratete Maria Antonia den Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern. Der Blaue Wittelsbacher Diamant wurde auch ihr als Mitgift mitgegeben. Da die Ehe unglücklich verlief und Maximilian II. Emanuel wenig Interesse an ihr hatte, zog Maria Antonia wieder zu ihren Eltern zurück. Als sie starb, ging ihr Erbe an ihre Eltern. So bekamen Margarita Theresa und Kaiser Leopold I den Blauen Wittelsbacher Diamanten wieder zurück.

Da Margarita Theresa früh verstarb heiratete Kaiser Leopold I noch zwei Mal. Die dritte Ehe mit Eleonore Magdalene von der Pfalz war wieder mit Kindern gesegnet. So konnte Leopold I den Blauen Wittelsbacher Diamanten seinem älteste Sohn Joseph I vererben und der Diamant blieb in der Familie und Teil der Kronjuwelen Österreichs.

Im Jahre 1699 heiratete Kaiser Joseph I von Österreich Amalia Wilhelmine von Braunschweig-Calenberg. Die jüngste Tochter der beiden war Maria Amalie Josefa Anna von Österreich. Maria Amalie heiratete am 5. Oktober 1722 Karl Albrecht von Bayern und brachte den Blauen Wittelsbacher Diamanten mit nach Bayern. Karl von Bayern war aus dem Hause Wittelsbach und als Karl III. Kurfürst und Herzog von Bayern. Somit gelangte der Blaue Wittelsbacher Diamant in das Haus Wittelsbach und wurde auch erst ab diesem Zeitpunkt mit seinem berühmten Namen bedacht. Am 12. Februar 1742 erfolgte die prunkvolle Krönung Karls VII in Frankfurt am Main zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Als Römisch-Deutsche Kaiserin ließ Maria Amalia den Blauen Wittelsbacher Diamanten in ihre Kaiserinnenkrone einarbeiten.

Der Blaue Wittelsbacher Diamant blieb durch die Erbfolge weiter im Besitz der Wittelsbacher. So erbte Kurfürst Maximilian III. Joseph Karl Johann Leopold Ferdinand Nepomuk Alexander von Bayern oder kurz Max III. Joseph von Bayern den Blauen Wittelsbacher Diamanten. 1761 veranlasste er, dass der Blauen Wittelsbacher Diamant in ein Ordenszeichen des Ordens vom "Goldenen Vlies" eingearbeitet wurde, das er zu Repräsentationszwecken trug.

1777 starb Max III. Joseph und mit ihm das letzte Mitglied der bayrische Linie des Hauses Wittelsbach. Nach dem Bayerischen Erbfolgekrieg trat die Pfälzer Linie der Wittelsbacher seine Nachfolge und sein Erbe an. Auch der Blaue Wittelsbacher Diamanten wechselt den Besitz in diese Familienlinie und wurde von nun an dort von Generation zu Generation weitergegeben.

Der Wittelsbacher Maximilian I. Joseph von Bayern bekleidete Anfangs nur die Ämter Herzog von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Jülich und Berg sowie Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches. Durch ein geschicktes Bündnis mit Napoleon Bonaparte aus Frankreich wurde Bayern zum Königreich aufgewertet und Maximilian I. Joseph wurde am 01.01.1806 zum ersten König von Bayern gekrönt. Nach den Entwürfen von Charles Percier ließ er sich dann eine Königskrone anfertigen. 1807 wurde die Bügelkrone Bayerns fertig gestellt und der Blaue Wittelsbacher Diamant als Hauptstein in die Spitze eingesetzt und war von da an fester Bestandteil der Kronjuwelen Bayerns.

In einer Inventarliste von 1807 wurde der Diamant mit 300.000 Gulden als wertvollstes bayrisches Kronjuwel aufgelistet. Die königliche Krone mit dem Blauen Wittelsbacher Diamant wurde zum Staatssymbol und auch zum Symbol des Hauses Wittelsbach.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in Folge der Dominialfideikommisspragmatik von 1805 und der Bayerischen Verfassung von 1818 der gesamte Besitz der Familie Wittelsbach auf den damals finanziell schlecht gestellten Staat übertragen. Auch der Blaue Wittelsbacher Diamant wechselte damals in den bayrischen Staatsbesitz über.

1918 starb mit Ludwig III. von Bayern der letzte König von Bayern und die Herrschaftsdynastie der Wittelsbacher aus. Bei seiner Beisetzung 1921 wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant zum letzten Mal in der Öffentlichkeit gesehen.

Nach der Revolution 1919 wurde versucht das Privatvermögen der Wittelsbacher wieder vom bayerisches Staatsvermögen zu trennen. Nach langen Streitigkeiten wurde am 9. März 1923 der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) gegründet. Die Erträge aus diesem Fond stehen den Mitgliedern der Familie Wittelsbach zu. Die Kunstschätze und der Schmuck der Familie - unter anderem der Blaue Wittelsbacher Diamant - wurden Teil der "Wittelsbacher Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft".

1931 sollte der Blaue Wittelsbacher Diamant auf Grund von Geldnöten, die in der Weltwirtschaftskrise ihren Ursprung hatten, verkauft werden. Der Diamant wurde angeblich in einem Päckchen mit der Reichspost nach London geschickt. Dort sollte der Blaue Wittelsbacher Diamant bei einer Auktion am 21. Dezember 1931 bei Christie's versteigert werden. Es fand sich jedoch kein Käufer und der Diamant konnte erst 1951 veräußert werden, wobei der Käufer nicht bekannt wurde.

Auf der Brüssler Weltausstellung 1958 wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant ausgestellt, jedoch ohne Titulierung oder Verweis auf seine hohe historische Bedeutung.

1961 wollte die Erbengemeinschaft des Edelsteinhändlers Romi Goldmuntz, die auf unbekannten Weg Besitzer des blauen Diamanten geworden waren, den Stein nachschleifen lassen. Der Antwerpener Juwelier Jozef Komkommer erkannte jedoch den historischen Wert des blauen Diamanten und kauft diesen. Herr Komkommer bot den Blauen Wittelsbacher Diamanten als erstes dem Fond des Hauses Wittelsbach an, Herzog Albrecht lehnt jedoch ab. So wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant an einen privaten Sammler verkauft.

1964 wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant über den Hamburger Juwelier Renatus Wilm an Helmut Horten, einem österreichischen Kaufhaus Milliardär, verkauft. Er schenkte den Diamanten seiner Frau Heidi Horten zu ihrer gemeinsamen Hochzeit.

Am 24. September 2008 wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant von GIA, dem Gemological Institute of America, zertifiziert. Der Diamant war 35,56 Carat schwer und im Kissenschliff / Antikschliff gearbeitet. Er wurde als deep greyish-blue also intensiv grau-blau bezeichnet und hatte die sehr gute Reinheit VS2. Der Blaue Wittelsbacher Diamant hatte einen Durchmesser von 24,40 mm, eine Höhe von 8,29 mm und 82 Facetten.

Am 10. Dezember 2008 wurde der Blaue Wittelsbacher Diamant bei einer Auktion von Christie's / Christies in London für die Rekordsumme von 18,7 Millionen Euro versteigert. Der Käufer war der Londoner Juwelier und Edelsteinhändler Laurence Graff. Leider hatte der Freistaat Bayern kein großes Interesse gezeigt den geschichtsträchtigen Diamanten zu kaufen.

Am 7. Januar 2010 berichtete die Zeitung New York Times, dass Graff den Blauen Wittelsbacher Diamanten nachgeschliffen habe. Der Diamant wiegt jetzt nur noch 31,06 Carat, besitzt jedoch laut Graff eine höhere Reinheit und Brillanz. Seither wird der Diamanten unter dem Namen Wittelsbach-Graff Diamant geführt und hatte leider seinen einmaligen historischen Wert verloren.

Vom 29.01. bis zum 01.09.2010 wurde der Blaue Wittelsbacher-Graff Diamant im National Museum of Natural History der Smithsonian Institution in Washington D.C. ausgestellt, wo auch der blaue Hope Diamant bestaunt werden konnte.

Von Ende Oktober 2010 bis Januar 2011 wurde der Diamant in der Harry Frank Guggenheim Hall of Minerals des American Museum of Natural History in New York City gezeigt.

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