Beruehmt: Florentiner Diamant - in Oesterreichischer Kaiserkrone

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Der Florentiner Diamant

Der "Florentiner - Diamant" ist ein berühmter historischer Diamant mit einem Gewicht von zuletzt 137,2 Carat in der Schliff-Form eines tropfenförmigen Brioletts / Briolet mit neunfacher Anordnung der Facetten und wird auch "Großherzog der Toskana" oder der "Österreicher" genannt. Er hat eine gelbe Farbe, eine sehr gute Reinheit und eine hervorragende Brillanz.
Zum Zeitpunkt seines Verschwindens im Jahre 1921 galt er als der viertgrößte Diamant der Welt.

Die Herkunft des "Florentiners"

Die genaue Herkunft ist unbekannt.
Es gibt 3 Haupt-Versionen, die im folgenden beschrieben werden:

1. Herkunfts-Version: Fund nach der Schlacht von Nancy im Jahr 1477

Der später als "Florentiner" bekannt gewordene Diamant befand sich im Besitz Karls des Kühnen. Flandern / Brügge / Antwerpen als die wichtigsten Umschlagsorte für Diamanten der damaligen Zeit zählte auch zu seinem Herrschaftsbereich. Ludwig van Berquen, der Erfinder des Diamantschliffes, soll den Diamanten für Karl den Kühnen geschliffen haben. Karl der Kühne soll diesen in etwa walnussgroßen Florentiner-Diamant von gelber Farbe zusammen mit 2 weiteren Diamanten bei der Schlacht bei Nancy bei sich getragen haben, als er gefallen ist.
Nach der Schlacht soll ein schweizerischer Landsknecht diesen gelben Diamanten gefunden und als ein Stück Glas an den Pfarrer von Montagny zum Preis eines Gulden verkauft haben, der ihn dann für drei Franken an die Stadt Bern verkaufte. Der Berner Bürger Bartholomäus May hat diesen gelben Diamant von der Stadt Bern zum Preis von 5.000 Gulden erworben und für 7.000 Gulden nach Genua weiterverkauft. Dort wurde er von Ludovico Sforza, dem Herzog von Mailand erworben, der von 1452 bis 1508 gelebt hat. Von dort gelangte er wahrscheinlich an den Papst Julius II.
Im Vatikan verblieb der gelbe Diamant bis er unter Pius V (gestorben 1572) zu den Medici gelangte, die zu diesem Zeitpunkt Großherzöge der Toskana waren. Die Familie Medici (de' Medici) war im Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts einer der einflussreichsten Machtfaktoren, welche durch geschicktes Taktieren und unbarmherziges Ränkespiel von einer unbedeutenden wohlhabenden Familie zu einer italienischen Großmacht aufgestiegen waren.
1657 beschrieb der berühmteste Diamant-Händler der Welt, Jean-Baptiste Tavernier, einen dem Florentiner-Diamant gleichenden Stein im Besitz der Medici. Nach dem Aussterben der Medici im Jahre 1737 wurde Franz Stefan als Ehemann Maria Theresias von Österreich zum Großherzog der Toskana und damit auch Eigentümer dieses Diamanten, der damals den Namen "Großherzog der Toskana" trug. Er überführte den gelben Diamanten in das Eigentum der Habsburger und Maria Theresia soll seinen Namen auf "Florentiner" verkürzt haben.

2. Herkunfts-Version: Kriegsbeute der Stadt Basel in der Schlacht von Nancy im Jahr 1477

Diese zweite Version stimmt mit der ersten Version bis zur Schlacht von Nancy überein. Der gelbe Diamant soll nach der Schlacht der Stadt Basel als Kriegsbeute zugefallen sein. Diese hat den Edelstein an die Fugger  verkauft haben. Die Fugger sind ein schwäbisches Geschlecht, das seit 1367 in Augsburg ansässig war und ein Wirtschaftsimperium mit Weltgeltung aufbaute, die Fuggerische Handelsgesellschaft. Noch heute besteht die Linie "Fugger von der Lilie" fort. Von diesen soll der englische König Heinrich VIII im Jahre 1547 den Diamanten erworben haben. Mit der Heirat von Phillip II mit Maria von England, der Tochter von Heinrich dem VIII soll der "Florentiner" an das Herrscher-Haus Habsburg gelangt sein.

3. Herkunfts-Version: Portugiesische Kriegsbeute in Indien

Nach dieser dritten Version sollen portugiesische Streitkräfte den noch ungeschliffenen Roh-Diamanten vom Herrscher von Vijayanagar (Narsingha) in Indien erbeutet und dann nach Goa an der mittleren Westküste Indiens gebracht haben. Der Gouverneur von Goa, Ludovico Castro, Graf von Montesanto, hat den gelben Diamanten für 35.000 Escudos an Ferdinand I, den Großherzog der Toskana verkauft, welcher den venezianischen Diamanten-Schleifer Pompeo Studendoli beauftragte, den Rohdiamanten zu schleifen. Studandoli hat 1615 nach vierjähriger Arbeit den Schliff des Diamanten vollendet. Übereinstimmend mit der ersten Version gelangte der Diamant dann über den Ehemann Maria Theresias an das Haus Habsburg, der österreichischen Kaiserfamilie.

Die weitere Geschichte des Florentiner-Diamanten in der Monarchie

Stephan Franz I, der Ehemann von Maria Theresia, hat den Diamanten in die Hauskrone des Hauses Habsburg einarbeiten lassen und trug diese Krone bei seiner Krönung zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation im Jahre 1745. Als Hochzeitsgeschenk für die Tochter Maria Theresias Marie Antoinette gelangte der Florentiner-Diamant im Jahre 1770 nach Frankreich.
Der genaue Verbleib während der französischen Revolution ist nicht bekannt. Im Jahre 1810 erhielt Marie-Louise von Österreich zum Anlass ihrer Heirat mit Napoléon Bonaparte von diesem den gelben Florentiner-Diamant als Hochzeitsgeschenk. Nachdem Napoleon im Jahr 1814 abdanken musste, verließ Marie-Louise Frankreich in Richtung Österreich. Ihr persönlicher Besitz wurde zwar vom französischem Staat beschlagnahmt, da sie den Florentiner-Diamant jedoch zuvor einem Adjutanten anvertraut hatte, gelangte der Edelstein wieder in den Besitz Österreichs.
Ihr Vater Franz I lässt den Diamanten nun in seine österreichische Kaiserkrone einarbeiten. Im Jahre 1888 lässt ihn der Kaiser Franz Joseph unverändert durch den Hofjuwelier Köchert in ein Halsband für seine Ehefrau Elisabeth, allgemein bekannt unter "Sissi", einarbeiten. Sissi trug dieses Schmuckstück nur einmal im Jahre 1888 beim Staatsbesuch des deutschen Kaisers in der Öffentlichkeit. Sissi wurde in der Nähe Ihres Hotels Beau Rivage von dem Attentäter Luigi Lucheni erstochen. Nach ihrem Tod wurde der Florentiner Diamant zusammen mit anderen Teilen des österreichischen Kronschatzes und der Reichsinsignien im Gewölbesaal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der gelbe Florentiner Diamant wurde in dieser Zeit nochmals umgearbeitet und diesmal in eine Brosche eingesetzt.

Der gelbe Florentiner Diamant nach dem 1. Weltkrieg

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges kam es in Österreich zu Unruhen und Ausrufung der Republik. Am 31. Oktober 1918 brachte der Oberstkämmerer Leopold Graf Bechthold im Auftrag des österreichischen Kaisers Karl I den Familienschmuck der Habsburger, zu dem auch der gelbe Florentiner Diamant gehörte, in die Schweiz in Sicherheit und hinterlegte die Wertsachen bei der Schweizerischen Nationalbank in Zürich. Als der Transport der Schmuckstücke bekannt wurde, begann die Diskussion um die Verstaatlichung des habsburgerischen Besitzes und in der Folge dieser Diskussion kam es zu den Habsburger-Gesetzen von 1919 und 1921 mit der Verstaatlichung des Eigentums der Familie Habsburg und der Abschaffung aller Adelstitel in Österreich. Kaiser Karl I musste abdanken und Österreich mit seiner Frau Zita verlassen.
Außerhalb Österreichs verfügten sie außer dem Privatschmuck in Zürich über keinerlei Vermögen, da sie das habsburgische Privatvermögen nicht außer Landes geschafft hatten. Um die geretteten Wertsachen zu Geld zu machen, nahmen sie in ihrem schweizerischem Exil Kontakt auf zu Bruno Steiner, dem ehemaligen Finanzberater des 1914 ermordeten Thronfolgers Franz Ferdinand. Dieser kontaktierte den Edelsteinhändler Alphons Sonderheimer, welcher auf Grund nicht ausreichender finanzieller Mittel als Finanzier den in Frankreich ansässigen Jacques Bienenfeld ins Boot nahm. Seitens der ehemals kaiserlichen Familie wurde zwischen Wertgegenständen unterschieden, die verkauft werden konnten und solchen, die auf keinen Fall verkauft werden sollten, zu welchen auch der Florentiner Diamant zählte.
Im Jahre 1921 benötigte Karl von Habsburg dringend eine größere Geldsumme zur Durchführung des zweiten Restaurationsversuchs in Ungarn, wobei mit Steiner die Hinterlegung auch der als nicht verkäuflich angesehenen Wertgegenstände als Pfand für einen Kredit in Höhe von 1,6 Millionen Schweizer Franken vereinbart wurde. Durch den guten Verdienst aus den Geschäften mit Steiner konnte Sonderheimer diese Summe ohne Hilfe Bienenfelds aufbringen. Karl von Habsburg ging davon aus, dass er nach der Restauration als König von Ungarn die Wertsachen wieder einlösen könne. Im Oktober 1921 brach die ehemals kaiserliche Familie nach Ungarn auf, um dort den Thron zu besteigen. Dieser Restaurationsversuch scheiterte jedoch am 23. Oktober 1921 und Karl musste sich mit seiner Familie in das von Britten als Exil bestimmte Madeira begeben.
Während der Abwesenheit der Habsburger Königsfamilie erschien Bruno Steiner in Begleitung Bienenfelds bei Sonderheimer und behauptete, dass er ermächtigt sei die Preziosen auszulösen und beglich die komplette Schuld. Als die Ehefrau Karls, Zita von Bourbon-Parma, mit Hilfe eines portugiesischen Passes am 12. Januar 1922 in die Schweiz zurückkehrte, musste sie feststellen, dass der gesamte Familienschmuck, und mit ihm auch der Florentiner Diamant, weg war. Seither gilt er als verschollen. Möglicherweise wurde er in kleinere Steine gespalten, um die Herkunft zu vertuschen.

Gerüchte über den weiteren Verbleib des gelben Florentiner Diamant

Bei zwei Diamanten, die bei Versteigerungen auftauchten, wird vermutet, dass es sich um Teile des Florentiner-Diamanten handeln könnte.

Im Jahre 1923 kam ein kissenförmiger 99,52 Carat schwerer, gelber Diamant auf den amerikanischen Markt. Er wurde mit dem Namen "Shah d'Iran", also "Schah von Persien" angeboten. Es kamen Vermutungen auf, dass es sich um den umgeschliffenen gelben Florentiner handeln könnte. Dem wurde jedoch die angebliche Geschichte des "Shah d'Iran" entgegengehalten, in der Nadir Schah, der König von Persien, nach der Einnahme von Delhi diesen Diamanten in dem dort erbeuteten Schatz vorfand.

1981 wurde auf der Herbstauktion in Genf unter der Position 710 des Auktionshauses Christie's ein namenloser Diamant angeboten. Im November 1981 wird dieser ungewöhnlich große gelbe Diamant mit einem Gewicht von 81,56 Carat, der eingerahmt von vierzehn kleinen Brillanten an einer goldenen Kette mit Rückenverschluss verarbeitet war, für 600.000 Schweizer Franken an einen Telefonbieter verkauft. Der Anbieter kann von Christies nicht mehr ermittelt werden, da die Verpflichtung zur Aufzeichnung aller Einlieferer seit 1980 aufgehoben wurde. Es wird jedoch von technischer Seite stark bezweifelt, dass bei der Spaltung des Florentiner-Diamanten ein Stein dieser Größe übrig bleiben könnte.

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